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MILKYMADE IM UPPERFLOOR 
Thorsten Brinkmann


Thorsten Brinkmann (*1971 in Herne, lebt in Hamburg) zeigt in seiner dritten Einzelausstellung neue Arbeiten, die explizit das Verhältnis von Subjekt und Objekt, von Mensch und Ding untersuchen.

Figurative Skulpturen zeigen sich als Kombination aus Ding und Körperfragmenten. Die Grenzen zwischen Objekt und Subjekt werden aufgeweicht. Den Gegenständen wächst eine organische Qualität zu, während Körperteile gegenständlich erscheinen.

In seinen Fotografien hat Brinkmann das Sujet „Stillleben“ neu entdeckt. Sie lassen ein assoziatives Spiel mit kunsthistorischen Referenzen zu, wie bereits seine Selbstportraits. In den Bildern ist die ursprüng- liche Funktion der Objekte oftmals nicht mehr zu identifizieren. Ihre Bedeutung hat sich verschoben. Die Beziehung zwischen Signifikant und Signifikat wird dem Betrachter als eine brüchige vorgeführt.

Die Arbeiten von Thorsten Brinkmann wurden bis Anfang des Jahres im ICP New York gezeigt und sind aktuell in der Museumsausstellung „Das Fundament der Kunst – Die Skulptur und ihr Sockel in der Moderne“ in Heilbronn vertreten. 2010 werden seine Arbeiten u.a. in folgenden Institutionen zu sehen sein: Gerhard Marcks Museum Bremen, Arp Museum Remagen, Columbus University Ohio, Fotofestival Knokke, Fotofestival Lüttich. Im Herbst 2010 würdigt das Kolbe Museum in Berlin Thorsten Brinkmann mit einer Einzelausstellung.