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JOACHIM GROMMEK
entweder keiner
20. Mai – 09. Juli 2022

Die geometrisch-abstrakten Arbeiten von Joachim Grommek sind geprägt vom Spiel mit Illusion und Täuschung. Die dem Bild eigene Materialität wird zum Thema und Gegenstand der Malerei. Ein immer wiederkehrendes Bildmodell sind Spanplatten, die der Künstler weiß grundiert und erneut mit der Struktur einer Spanplatte bemalt. Die in farbigen Lackschichten sehr präzise auf den illusionistisch wiedergegebenen Bildträger gemalten Klebestreifen wirken so echt, dass man meint, sie abziehen zu können. Joachim Grommeks Arbeiten fordern vom Betrachter genaues Hinsehen; sie hinterfragen das Medium der Malerei genauso wie den Status von Bildern als sinnliches Mittel der Erkenntnis. 

aus: Oliver Zybok (Hg.), Joachim Grommek. Ohne Eichhörnchengrün, Hatje-Cantz